Aufgrund des Limits der Ausstellungsplanung zunächst bis Sept.2011 können wir zur Zeit leider keine Bewerbungen annehmen.
HALLE ZEHN
Ausstellungen EXTRA in der HALLE ZEHN
Die HALLE ZEHN stellt mit einer Größe von 1000 qm Ausstellungsfläche und dem industriell geprägten Charakter einen einzigartigen Ausstellungsraum in Köln dar.
CAP-COLOGNE e.V. wählt jährlich aus den eingereichten Bewerbungen Ausstellungen für das Programm EXTRA der HALLE ZEHN aus, die je nach Höhe der bewilligten Mittel gefördert werden.

Teilnahmeberechtigung:
Berechtigt sind alle Sparten der Bildenden Kunst
aus dem In- und Ausland.

Künstlergruppen
KünstlerInnen (max. 20 für ein gemeinsames Raumkonzept) KuratorInnen mit Projekten.

Es besteht keine Altersbegrenzung.

Bewerbungsunterlagen:
Voraussetzung für die Bewerbung um eine Ausstellung in der HALLE ZEHN ist die Erstellung eines raumgreifenden / raumbezogenen und / oder thematischen Ausstellungskonzeptes.
- Einreichung eines Gesamtkonzeptes für die HALLE ZEHN.
- Prägnante Beschreibung des Ausstellungskonzeptes ( max. 4 DIN A4 Seite )
- aussagekräftiges Bildmaterial oder Kataloge
- Vita der beteiligten KünstlerInnen
Die Bewerbungsunterlagen sind namentlich zu kennzeichnen.
Die Kosten für Versand und Versicherung tragen die Einsender.
Rückporto ist beizulegen.
Für unsachgemäße Verpackung der Bewerbungsunterlagen, Schäden oder Verluste beim Postversand übernimmt CAP-COLOGNE e.V. keine Haftung.
Die Unterlagen können gesendet oder persönlich abgegeben werden.
Projektvorschläge für das Jahr 2011 können noch bis zum
05.08.2010 eingereicht werden

EXTRA HALLE ZEHN
CAP-COLOGNE e.V.
Clouth-Gelände
Xantenerstr. Tor 4
D-50733 Köln

HALLE ZEHN_Fotobinder_01.pdf

110707_338_Weissbuch_WEB.pdf





Bisher gelaufen in HALLE ZEHN

Multiple Manipulationen
Gruppenausstellung im Rahmen der Kölner Photoszene, 9.2008
Multiple Manipulationen mit:
Ute Bartel, Trutz Bieck, Barbara Dörffler, Wilfried Gohsens, Susanne Greven, Peter Halves, Sigrid Lange, Wolfgang Lüttgens, Beatrix Opolka, Susanne Pomrehn, SEIFENWIEFER Produktion, Gudrun Teich, Andrea Theis, Eberhard Weible, Petra Weifenbach, Michael Wittassek,Petr Zubek
Multiple Manipulationen zeigt aktuelle Positionen aus Fotokunst, Kunst mit Foto, Fotografie, Film und Video von Künstlern aus Köln, Düsseldorf und Berlin.
In unterschiedlichsten Herangehensweisen ist die Fotografie der Werkstoff für Manipulation und Inszenierung der Realität, ihres Abbildes und des Mediums selbst.
Nach ihrer Zeit als dokumentarisches Abbild der Wirklichkeit ist die Fotografie heute ihrer Authentizität beraubt. Sie dient nicht mehr der Wiedergabe des Gesehenen, sondern greift in unsere Wahrnehmung ein, es geht nicht um das Was, sondern um das Wie wir sehen. Sie verbildlicht inszenierte Realitäten, sie unterliegt vielschichtigen Manipulationsmöglichkeiten, sie hinterfragt die Sicht auf die Wirklichkeit oder sie transformiert sich gar in die Dreidimensionalität - das fotografische Bild hat sich zu einem künstlerischen Material und Sujet entwickelt, mit dem in verschiedenartigsten Werkformen gearbeitet wird.
17 Foto-, Film- und Videokünstler arbeiten an dem Übergang, der Schnittstelle zwischen realen und fiktional erstellten Bildmotiven. Sie hinterfragen kritisch, suggestiv, ironisch oder humorvoll die vielschichtigen Bearbeitungs- und Wahrnehmungsmöglichkeiten fotografischer und filmischer Bildwelten und -visionen.

Zwei Mal Zehn in Halle Zehn
Gemeinschaftsausstellung der CAP Künstler, 11.2008

OUTLANDOS d`Amour
Kunst der Aussteiger, die Deutschlandpremiere für Guy Genette (Belgien) und Charlie Tomorrow/Cora Van (Mexico)3.2009

EXTRA feat.
Hülle in Fülle – Exkursionen im Nahbereich
Einführung: Prof. Kasper König, Direktor Museum Ludwig, Köln
Textperformance: Winni Heil
Ausstellungsdauer: 09 -24. 05.2009
Ausstellungskonzeption: Ursula Radermacher
Teilnehmende Künstler: Caroline Cochius, Martin Durham, Marit Mertin, Hermann Peterssen, Ursula Radermacher, Ivo Weber, Eberhard Weible, Petra Weifenbach, Jürgen Wittke

FRAU IM BILD_Männerpositionen Malerei und Objekte
06.-14.06.2009 Eröffnung Freitag, 05.06.2009 19.00Uhr
Begrüßung: Bürgermeisterin Angela Spitzig
Einführung: Dr. Marta Cencillo Ramirez
Künstler: Thomas Baumgärtel, Harald Klemm, Behzad Mahmoudpour,
Artur Starosczyk, Hermann Venghaus

PAINTINGS, TORRENTS AND DISTURBANCES
Judith Ganz, Lorenzo Valverde
20.6.-5.7.2009

MHMK-Mediendesign -Studenten präsentieren ihre Abschlussarbeiten im CAP-Cologne. Freitag, 31.07.09
www.y-c-a.net

Foto Joachim

EXTRA feat.
360°
ZWANZIG KÜNSTLER in HALLE ZEHN · 22.8 - 6.9 2009
Einführung: Dr. Stefan Kraus, Museum KOLUMBA, Köln
Ausstellungskonzeption: Dorothee Joachim
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
BIRGIT ANTONI, HEINER BLUMENTHAL, EVA BODEMER, CHRISTOPH GESING,
USCHI HUBER, DAGMAR HUGK, DOROTHEE JOACHIM, RAYMUND KAISER,
ANNEBARBE KAU, THOMAS KEMPER, MARK MET, ANDREAS MY,RAABE / STEPHAN,
VOLKER SAUL, MAGNUS VON STETTEN, PETER TELLJOHANN, IRENE VIGENER,
HEIKE WEBER, CAROLA WILLBRAND
Die Idee zu dem Ausstellungsprojekt 360° und zur Zusammenführung der beteiligten zwanzig Künstlerinnen und Künstler gründet auf dem direkten Erleben der HALLE ZEHN und ihrer spezifischen Atmosphäre: Die Wahrnehmung dieser behutsam zum Ausstellungsraum umgestalteten Industrie-Architektur in ihrem Umfeld, dem ehemaligen Clouth-Gelände in Köln-Nippes, weckt die Lust, diesen Ort mit einem komplexen künstlerischen Organismus zu beleben, der sich durch das Zusammenwirken der in diesem Kontext ausgewählten Künstler und dem von ihnen abgedeckten Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen entwickelt.
Die Ausstellung verbindet die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinenden künstlerischen Positionen mit dem Ort zu einem Gesamtgebilde: Im Raum entsteht ein vielfältiges Beziehungsgeflecht zwischen ruhigen, meditativen, asketischen Arbeiten und solchen, die eine üppige Lebendigkeit ausstrahlen - eine Gratwanderung im Spannungsfeld zwischen Kargheit und Expansion, Strenge und Über-die-Stränge-schlagen, Minimalismus und Maximalismus.
Das Ausstellungskonzept zielt auf spannungsvolle Korrespondenzen und die Durchdringung scheinbar gegensätzlicher Elemente über die Gesamtheit der Ausstellungshalle: mit vermeintlichen „Ruhezonen“ und mit wuchernden „pflanzlichen“, „tierischen“, „kosmischen“ oder „ornamentalen“ Gebilden, die sich über das Terrain der HALLE ZEHN ausbreiten.
Der Blick rotiert; die Wahrnehmung erweitert sich über das Sehen einzelner Werke hinaus zu einem komplexen Erleben der gesamten künstlerisch besetzten Raumtotale: 360°.
360° ist ein Ausstellungsprojekt mit zwanzig vorwiegend Kölner Künstlerinnen und Künstlern, deren Arbeiten größtenteils auch international gezeigt und beachtet werden. In der Ausstellung entfalten sie gemeinsam ihr Potenzial und setzen damit für die Kunst aus Köln und für die Kontinuität der künstlerischen Produktion in Köln ein starkes Signal, dessen Wirkung über Köln hinausgehen dürfte.
Gleichzeitig kann sich die HALLE ZEHN durch diese Ausstellung sowohl in der Kölner Kunstszene als auch in einer breiteren Öffentlichkeit als für Köln wichtiger und höchst spannender neuer Ausstellungsort für aktuelle Kunst außerhalb des musealen Bereichs positionieren.
Kontakt: Dorothee Joachim, mail@dorotheejoachim.de, 0221 - 37 82 45 / 0170 - 233 89 30


EXTRA feat.
„SECHS RICHTIGE + 1“ Raum-Arbeiten, Skulpturen, Installationen und eine Diaprojektion von: Hella Berent, Siegfried Kreitner, Kumiko Kurachi (J), Dany Paal, Barbara Roth (CH), Helga Weihs + Andreas Exner kuratiert von Barbara Hofmann-Johnson, Köln Eröffnung: 11.09.2009 um 19.00 Uhr Dauer: 11.09. – 04.10.2009 Sonderveranstaltung während plan 09 !!! Round Table Diskussion am Donnerstag, den 01.10.2009 um 19.00 Uhr Thema: „Halle Zehn_Cap Cologne e.V. – ein Beispiel für urbanen Strukturwandel und kulturelle Perspektive in Köln“

Die Ausstellung „SECHS RICHTIGE + 1“ stellt Installationen, Objektbilder, skulpturale Arbeiten und eine Diaprojektion vor, die sich mit unterschiedlichen Aspekten einer Wahrnehmung von Raum, Bildraum, Architektur, Landschaft und Urbanität beschäftigen. Ausgehend von einer eher minimalistischen Formensprache reflektieren einige der vorgestellten Arbeiten dabei die konkrete architektonische Vorgabe der Halle Zehn – einer klaren und prägnanten etwa 800 m² großen Ausstellungshalle auf dem Gelände der Clouth-Werke in Köln-Nippes, deren Strukturen und Verhältnismäßigkeiten zum Ausgangspunkt unterschiedlicher formaler und ästhetischer Übersetzungen werden. Hierbei erscheinen sowohl einzelne Strukturen und Maßverhältnisse, wie auch bestimmte Gestaltungselemente der Halle zitiert und ästhetisch erweitert, um beim Betrachter neue Wahrnehmungsmöglichkeiten anzuregen. Weitere Arbeiten der Ausstellung thematisieren als Skulpturen technische Elemente, während der Aspekt der Landschaft als Ausgangspunkt räumlicher Vermessung und Formfindung in einer der vorgestellten Rauminszenierungen vergegenwärtigt wird. Die atmosphärische Wahrnehmung von Landschaft und urbanem Raum verschmilzt innerhalb der in der Ausstellung vorgestellten Diaprojektion und auf einer weiteren Ebene der künstlerischen Beiträge erscheint darüber hinaus auch die Verbindung zwischen Architektur und sozialem Raum metaphorisch angedeutet.

plan09 – Forum aktueller Architektur in Köln 25.09. - 02.10
www.plan-project.com
Sonderveranstaltungen während plan09 in der HALLE ZEHN, Do.01.10.
17.00 Uhr: Die Clouth-Werke – ein starkes Stück Industriekultur zwischen Abrissbirne und Wiederauferstehung
Führung über das Clouth-Gelände mit Thomas Luczak/Luczak Architekten Koeln und Alexander Kierdorf, Kunsthistoriker/Mitglied des Vereins Rheinische Industriekultur

19.00 Uhr: Begrüßung & Einführung in die Ausstellung
SECHS RICHTIGE + 1
von Barbara Hofmann-Johnson

im Anschluss daran:

„Zur Entdeckung und Entwicklung des Geländes der Clouth Werke seit den 1990er Jahren“ -
Power Point Vortrag von Artur Starosczyk, Künstler und Vorstand CAP Cologne e.V.

ca. 19.20 Uhr : Round Table Diskussion
"Halle Zehn_Cap Cologne e.V. – ein Beispiel des urbanen
Strukturwandels und einer kulturellen Perspektive in Köln"


Teilnehmer:
Barbara Foerster, Kulturamt der Stadt Köln
Bernd Streitberger, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln
Thomas Luczak/Luczak Architekten Koeln
Jochen Hempel/Dogenhaus Galerie, Spinnerei Leipzig
Dr. Wolfgang Strobel, Vorsitzender Kölnischer Kunstverein
Judith Ganz und Artur Starosczyk, Künstlerin und Künstler,
Vorstand HALLE ZEHN_CAP Cologne e.V.
Moderation: Claudia Cosmo, freie Kulturjournalistin, Köln


LIEBLINGSSTÜCKE 2009
Eröffnung: Fr. 09.10.09, 18-21 Uhr
Sa.10.10.14-19Uhr, So.11.10.12-17Uhr
So.18.10. 12-17Uhr
Teilnehmende Künstler: Ute Bartel, Thomas Baumgärtel, Christiane B. Bethke, Andrea Franzioch, Judith Ganz, Wilfried Gohsens, Harald Klemm,
Herbert Linden, Carmelo Lopez, Behzad Mahmoudpour, Eveline Markstein,
Ingo Moser, Eva Ohlow, Hermann Peterssen, Ursula Rademacher, Rita Rohlfing, Artur Starosczyk, Lorenzo Valverde, Petra Weifenbach, Helga Weihs
vorgestellt von Barbara Hofmann-Johnson

Foto Hartung/Trenz

EXTRA feat.
KONTINUUM
Eröffnung: Fr. 06.11.09, 19 Uhr
Grußwort: Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes
Einführung: Prof. Res Ingold
Ausstellungsdauer: 07.11. – 22.11.2009
Finissage: So. 22.11.09, 15Uhr
ortsbezogene Licht–Raum-Installation von Detlef Hartung und Georg Trenz
www.hartung-trenz.de
Kontinuum oder Sprache in der Gummifabrik
Ein nur scheinbar widersprüchliches Grundthema der menschlichen Existenz, ihre Kontinuität in Raum und Zeit, sowie fortwährende Transformation spiegeln sich in den Charaktereigenschaften der Sprache.
Die Arbeit „Kontinuum“ visualisiert diese Dehnbarkeit und Modifizierung von Sprache sozusagen unter Laborbedingungen und schickt einen Wortschatz von 1000 Worten auf die Reise durch den Raum. Es entsteht ein Sprachuniversum, ein Raum-Zeit-Sprachkontinuum, bei dem jedes Wort formal, wie inhaltlich einem stetigen Wandel unterworfen ist.
Detlef Hartung und Georg Trenz arbeiten seit 15 Jahren mit Wort- und Textprojektionen - ihr Thema ist die Kombination von Licht, Raum und Sprache, die weitere Bedeutungsebenen aufschlüsselt.

Gefördert durch: RheinEnergieStiftung Kultur
Kulturamt der Stadt Köln
Bürgeramt Nippes der Stadt Köln


www.alanus.edu
HOCHINTELLIGENT, TIEFRELIGIÖS UND WAHNSINNIG NATÜRLICH
Ausstellung der Arbeiten zum Vordiplom Bildhauerei - Halle Zehn - Cap Cologne - 12.-15-Dezember 2009, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Ausstellung der Vordiplomarbeiten aus dem Studiengang Bildhauerei. Die Studierenden zeigen Rauminstallationen, Skulpturen, Videoarbeiten und Fotografie.
Es stellen aus: Sarah Echterhoff, Sebastian Jakobs, Laura Maßmann, Cornelia Meyer-Sattler, Uta Oeding-Erdel, (Studiengang Malerei), Silke Olthoff, Lucia Polansky, Elisabeth Reichegger, Alexandra Rix, Jan Moritz Stahl
Als Gast: Christiane Lehmann
Vernissage: Samstag, 12. Dezember 2009, 19.00 Uhr
Einführung: Jochen Breme
Ausstellungsdauer: 12.- 15- Dezember 2009
Öffnungszeiten: So/10.00-18.00 Uhr, Mo. und Di./12.00-20.00 Uhr
Für die freundliche Unterstützung danken wir: Herchenbach Industrie-Zeltbau GmbH, Hennef/ Ingenieurbüro Buchkremer, Mechernich, Ingenieurbüro Fritz Münster/Vogelsberg Innenausbau, Mechernich
Titelbild: Jochen Breme
Die Halle 10 der Clouth-Werke als Ausstellungssituation für die künstlerischen Werke wird von den 11 Studierenden der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft als besondere Herausforderung gesehen.
Das Ausstellungskonzept schließt Rückungen des Ortes auf den Entstehungsprozess der Werke mit ein. Hierbei steht neben der Skulptur (Jan Moritz Stahl, Sebastian Jakobs), dem Video (Alexandra Rix), der Fotografie (Cornelia Meyer-Sattler, Uta Oeding-Erdel) die Installation als Medium im Vordergrund: einige Arbeiten entstehen im Vorfeld der Ausstellung vor Ort. In der Halle, die einst der Herstellung von Gummierzeugnissen diente, werden elementare plastische Prozesse auf der Basis diverser Materialien ausgelotet: geknautschtes Papier, Ton im trockenen und feuchten Zustand, Montageschaum, Zucker in verschiedenen Aggregatzuständen, Farbe und Licht (Silke Olthoff, Elisabeth Reichegger, Laura Ma?ann,, Alexandra Rix, Sarah Echterhoff). Ein Bezug? zu dem halbindustriellen Material Gummi klingt in zwei im plastischen Zugriff polaren Werkeinheiten in Form von Latexabformungen an (Lucia Polansky, Christiane Lehmann).?
Wechsel zwischen Aggregatzuständen von profanen Materialien, fotografische Nachformungen von Bewegungsspuren und physiognomischen Wandlungen, Skulpturen im Werden und in Auflösung: die Ausstellung ist gekennzeichnet durch Zurückhaltung bezüglich eines Ausgreifens in konzeptionelle Höhen ...hochintelligent...und Bedeutungstiefen ...tiefreligiös. und durch alchemistische Erforschung der Natur von Werkprozessen in engster Tuchfüllung mit dem Material...wahnsinnig natürlich..?

Foto ast

„this is red“ Klasse Leiko Ikemura 05.03. - 28.03.2010
Ausstellung der Klasse Ikemura der Universität der Künste Berlin
in Kooperation mit Barbara Hofmann-Johnson, Kunsthistorikerin, Köln
Geschärfte Sinneswahrnehmung, Imagination und Realisation
Unter dem Titel „this is red“ initiiert die Künstlerin Leiko Ikemura Arbeiten ihrer Klasse der Universität der Künste Berlin zum ersten Mal in Köln vorzustellen. Als Professorin für Bildende Kunst vereint sie Studenten der aktuellen Klasse mit Gaststudenten und Ehemaligen in der Halle Zehn.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Barbara Hofmann-Johnson, die im vergangenen Jahr bereits zwei Ausstellungsprojekte in der Halle Zehn betreute, entstehen.
Der Titel der Ausstellung „this is red“ ist die sinnbildliche Aufforderung zu einem offenen Umgang mit der Umgebung und der philosophischen Fragestellung im Prozess der künstlerischen Arbeit. Zurückgehend auf eine verfilmte japanische Legende, in der der blinde Samurai Zatoichi sich die Farbe Rot nur vorstellen kann und sie mit dem Geräusch von Wassertropfen in einem Bambusrohr assoziiert, schärft die Auseinandersetzung die Wahrnehmung und entwickelt eine Imagination, die widersprüchlich sein kann. Die Ausstellung selbst ist das Untersuchungsfeld, in der alle Sinne mobilisiert werden. Auge und Ohr agieren kontrapunktisch und entwickeln daraus eine suggestive Kraft.
Welche ist die visuell erfasste Wahrnehmung und welche ist die vom Begriff her konditionierte Weltauffassung? Stellt man die gängige Logik in Frage, öffnen sich der Wahrnehmung andere Möglichkeiten. Jedes Individuum kann sich eine eigene Wirklichkeit erschaffen als Synthese aus Imagination und des politisch Realen. Es ist interessant zu erfahren, wie sich während des Zusammenkommens der beiden Seiten die Formensprache untereinander beeinflussen kann. Welches Medium wird für welche Untersuchungen genutzt? Und letztendlich, wann und wo fängt das Werk als solches an, sich zu festigen?
Während die Universität sich als geschützter Raum zur freien Entfaltung der Kunststudenten sieht, wurde in der Klasse Ikemura der Wunsch deutlich, sich darüber hinaus intensiv auf die nahe Zukunft nach dem Studium vorzubereiten.
Dabei entstand die Idee eine Ausstellung von den Studenten selbst zu organisieren. So werden alle Studenten der Klasse Ikemura in die Prozesse zur Planung und Gestaltung eingebunden, um einen möglichst umfassenden Einblick zu bekommen. Von der Namensfindung über Pressearbeit, bis hin zur Anordnung und Hängung der Arbeiten ist es ein transparenter und auch künstlerischer Prozess, in dem die Studenten explizit mitwirken und die Professorin und die Kuratorin beratend zur Seite stehen.
Ziel der Ausstellung ist ein interdisziplinärer Umgang mit den verschiedenen künstlerischen Medien. In der breiten Vielfalt in der Klasse soll sich ein Austausch unter den Studenten als auch mit den Rezipienten ergeben.
Zu der Ausstellung soll ein rund 100 seitiger Katalog erscheinen, der in Kooperation mit der Klasse von Prof. Fons Hickmann von der Fakultät für visuelle Kommunikation entstehen soll. In der gleichen graphischen Linie sollen dann auch die Einladungskarten und Poster entstehen. Dabei soll durch Beteiligung Studenten beider Fakultäten Einblicke in die jeweiligen Aufgabengebiete und Zielvorstellungen gegeben werden. Beabsichtigt ist eine dichtere Verbindung zwischen den Fakultäten zu sc haffen, die auch in Zukunft gemeinsame Projekte verwirklichen soll.

Aisuke Kondo, Fotografie, Michael Wutz, Drucke / Video, Linda Franke, Performance / Installation, Christian Pilz, Zeichnung/ Drucke, Mariechen Danz, Performance, Achim Rietmann, Aquarelle,
Kerstin Serz, Malerei, Sarah Arriagada, Zeichnung,
Elisophie Eulenberg, Video, Johanna Hochholzer, Skulptur / Zeichnung,
Viet Bang Pham, Malerei, Ulrike Prib, Zeichnung / Film,
Lennart W. Grau, Malerei, Robert Lanz, Installation / Malerei,
Marija Felker, Malerei / Installation, Helena Petersen, Fotografie,
Kevin Kopacka, Malerei, Marius Görner, Video /Collagen,
John MacLean, Performance / Objekt / Video, Sahar Zukerman, Malerei
Zura Shekelashwili, Objekt, Daigore Yonekura, Objekte,
Sakiko Kojima, Objekte, Anita Regli, Fotografie
Emmanuel Bornstein, Malerei, Philipp Rößle, Fotografie

FLAG METAMORPHOSES von Myriam Thyes
16.-18.4.2010 Im April 2010 wird das partizipative Projekt FLAG METAMORPHOSES der Künstlerin Myriam Thyes als 10-Screen-Installation in der gesamten HALLE ZEHN ausgestellt, und zwar für zweieinhalb Tage, Freitag Abend und ein Wochenende lang. Jede der 10 Projektionen zeigt 2-4 der insgesamt 33 Animationen im Loop. Die Betrachter/innen sehen immer mehrere Animationen gleichzeitig im Raum, und weitergehend von einem Screen zum nächsten können sie alle Animationen anschauen. In der Aufführungszeit stehen Myriam Thyes und einige der beteiligten Künstler/innen für Fragen des Publikums zur Verfügung.
Ein partizipatives Kunst-Projekt - eine wachsende Serie von Animationen mit vielen AutorInnen: Alle Flaggen der Welt verwandeln sich in Flash-Animationen in einander und bringen Szenen der Geschichte und der Beziehungen zwischen den Ländern zum Vorschein. Jede/r beteiligte Künstler/in thematisiert eine Beziehung zwischen zwei Ländern und befragt die Bedeutungen visueller Zeichen auf eigene Weise. Indem wir sie in steter Verwandlung neu erschaffen, bleiben unsere Symbole und Kulturen lebendig.
Autor/innen. www.flag-metamorphoses.net
www.thyes.com


Foto Steinhausen

"FATZER usw."- Modul 01 Theaterperformance nach Fatzer von Bertolt Brecht (Aufführung genehmigt vom Suhrkamp Verlag und dem Bertolt Brecht Archiv)
Freitag, 23.04.2010 Beginn 19.30 mit Brotsuppe
Verantwortliche: Carmen MacWilliams, Anna-Carolin Weber, Christof Breidenich, Artur Starosczyk

mit Guido Suchsland als Fatzer, Tobias Fritzsche als Narrator, Special Support: Jens Heinen, Bilderwilderer

„Fatzer usw.“ ist eine modular angelegte transmediale Performance mit dem Ziel einer atopischen Präsenz. Im Endzustand, wenn hier davon überhaupt die Rede sein kann, wird „Fatzer usw.“ ein System bilden, das den Zuschauer in die Lage versetzt, die Produktion zu dirigieren. Nicht die Sinnlosigkeit liegt dem fragmentarischen Werk von Brecht zu Grunde, sondern die Verflüssigung von Sinn: ein Haiku-ähnliches Schweben des Textes. Modul 01 legt prozessual den Grundstein einer Reihe von möglichen Performances und behandelt das Phänomen von nichtlinearer Identität als Widerpart eines exklusiven, bürgerlichen Kosmos. Modul 01 bedient sich dabei vielfältiger künstlerischer Mittel im Spannungsfeld von Theater und Tanz, unter Einbindung von Malerei, Musik, Computeranimation und interaktivem, digital generiertem Feedback seitens des Publikums.
www.fatzer-modul.de



ast

29.4.2010 19.00 Uhr CAP Cologne lädt ein:
Podiumsdiskussion zur Entwicklung des Clouthgeländes und der HALLE ZEHN

Teilnehmer: Dr. Eva Bürgermeister (SPD), Jörg Frank (Grüne), Dr. Ralph Elster (CDU), Gisela Stahlhofen (Linke), Dr. Ulrich Wackerhagen (FDP), Dr. Norbert Walter-Borjans (Wirtschaftsdezernet) mit Bildvorträgen von Thomas Luczak (Architekt), Artur Starosczyk (CAP Cologne) Moderation: Elisabeth Slapio

CAP Cologne will mit der HALLE ZEHN als erfolgreichen Ausstellungsort und Atelierhaus, ein Fragment der feingeästelten Struktur des Clouthgeländes erhalten und erweitern. Das selbstorganisierte Projekt wird hier anschaulich vorgestellt und diskutiert.

Foto Verwer

EXTRA feat."Behausungen" 07.05. - 23.05.2010
Installationen, Video, Malerei, Performance
Ausstellungseröffnung: Freitag, 7.Mai 2010 19.00 Uhr
Begrüßung: Barbara Hofmann-Johnson, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin (Projektbetreuung „extra“ HALLE ZEHN)
Jean Möhring, Präsident der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft; Köln
Einführung: Dr. Sabine Maria Schmidt, Kuratorin für zeitgenössische Kunst,
Museum Folkwang, Essen
Finissage: Sonntag, 23.Mai 2010, 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: Fr.-So. 15.00-19.00 Uhr
und nach Vereinbarung: 0221.7196331 oder 0172.9634408
mit Rob Verwer, Gerhard Stephanus de Groot, Jacqueline Hanssen, MamaBart, Marijke Schlebusch, Gerlinde Habekotte, Dini Thomsen, Meg Mercx, Lobke Burgers, Rachel Kruithof

'Behausung’ mit der Geburt beginnt eigentlich bereits unser menschliches Drama: die Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit wird uns unser Leben lang begleiten. Schutzräume zu bilden ist ein Urinstinkt um das Überleben zu sichern. Wir suchen einen Ort, der uns ankommen, ausruhen lässt, wo wir hingehören, Doch ob primitiv oder prachtvoll, kein Raum ist ‘auf ewig’ sicher“, schreibt Rob Verwer, einer der teilnehmenden Künstler der Ausstellung, der anlässlich der Eröffnung der Ausstellung u.a. seine Performance „Der Fliegende Holländer“ zeigt.
Das Thema der Behausung erfüllt – so klingt es in dem Zitat an - für den Einzelnen und in der Gesellschaft unterschiedliche Bedeutungsebenen. Dies umso mehr, als dass sich unser Leben im Kontext der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung und der damit verbundenen global unbegrenzten Mobilität mitunter zu einer Art modernen Nomadentum entwickelt hat. Gerade hier erfüllt das Häusliche, die Behausung und deren unterschiedliche Bedeutungsebenen im Hinblick auf soziale und individuelle Identifikation eine wichtige Funktion.
Entsprechend der vielschichtigen Assoziationsmöglichkeiten, die das Thema wachruft, realisieren die Künstler in der HALLE ZEHN eine lebendige Bandbreite von eigenwilligen Arbeiten. Gezeigt werden Skulpturen, Objekte, Installationen, Videos und Performance. Ästhetisch vielseitig, humorvoll, skurril, absonderlich, tiefsinnig, still, berührend und auch nachdenklich zeigen sie ihre jeweiligen Vorstellungen von „Behausung“.
mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft
www.dng-koeln.de

EXTRA feat."Metamorphose. Faszinosum floralen Wandels" 18.06. - 04.07.2010
Eröffnung Freitag, den 18.06.2010 um 19 Uhr Begrüßung: Barbara Hofmann-Johnson (Kunsthistorikerin, freie Kuratorin und Projektbetreuung extra HALLE ZEHN ) Einführung: Dr. Sven Nommensen, Kurator der Ausstellung, Braunschweig Ausstellungszeitraum 18.06.- 04.07. 2010 Öffnungszeiten Fr – So 15 – 19 Uhr

Arbeiten von:
Hermine Anthoine, Matthias Berthold, John Bergen,Hermann de Vries, Rolf Bergmeier, Brad Downey, Harald Finke, Doris Halfmann, Katharina Kamph, Toshiya Kobayashi, Wolfgang Laib, Volker Lang, Reiner Maria Matysik, Marnie Moldenhauer, Mariella Mosler, Piotr Nathan, Guiseppe Penone, Pierre Raynaud, Yuken Teruya, Rikuo Ueda, Timm Ulrichs,Ingo Vetter, Friedrich Werthmann
Kurator: Sven Nommensen, Braunschweig

Dass das Leben auf der Erde ohne Pflanzen nicht möglich wäre, zumindest nicht in der uns bekannten Form, ist ein Gemeinplatz. Allerdings werden wir uns dieser Tatsache nur selten bewusst. Als Garten hinter unserem Haus, als Wildkraut zwischen den Pflastersteinen, als Gemüse auf dem Teller, als Textil auf der Haut oder als Benzin im Autotank - Pflanzen bestimmen mit ihrer erstaunlichen Formenvielfalt unser Dasein. Pflanzen sind allgegenwärtig und dienen vor allem als Produzent von Sauerstoff; aber auch als Ausgangsstoff für Energiequellen, wie Kohle und Erdöl, als Nahrungslieferant, als Kräuter- und Heilmittel oder als Baustoff und vieles weitere mehr. Diese grenzenlose Vielfalt und Omnipräsenz, die ungezählten Erscheinungsformen des Pflanzlichen erklären schließlich den hohen symbolischen Gehalt der Pflanze in Kunst und Philosophie, in Religionen und Brauchtum.
Die Ausstellung „Metamorphose. Faszinosum floralen Wandels“ geht den Kräften der pflanzlichen Natur auf den Grund. Die teilnehmenden Künstler analysieren die Pflanze in ihren vielfältigen Erscheinungsformen und richten das Augenmerk auf die „entelechia“, also die Formkraft, die für den Vollzug realer Naturprozesse sorgt. Die Ausstellung ist dialogisch angeordnet, d.h. die Werke sind nicht nur als Einzelpositionen zu verstehen, sondern Kontextualisierungen und Gegenüberstellungen schaffen unvorhersehbare Verbindungen zwischen den Werken und fördern neue Sichtweisen auf das Faszinosum floralen Wandels zu Tage. So bildet die Gegenüberstellung der in Silber gegossenen keimenden Kartoffeln („Love hearts“) von Mariella Mosler und das ungehinderte Wachstum der Bohnen in Doris Halfmanns Installation „bean me up“ die Klammer des Themas. Der Dialog zwischen den Werken repräsentiert beide Pole der pflanzlichen Metamorphose: das Werden und die Erstarrung. Die Triebe der Kartoffeln versinnbildlichen die, dem pflanzlichen Leben zugrunde liegende Kraft, welche allerdings im Silberguss unwiederbringlich erstarrt ist. Hingegen kann sich der Urtrieb des Werdens in Doris Halfmanns Installation voll entfalten. Die Bohnen sorgen für neues Wachstum, indem sie über den Zylinderrand ins Wasser fallen und dort neue Triebe hervorbringen. Ähnlich wie Mariella Mosler ihre Kartoffelkeime, so hat Hermine Anthoine die verwelkte Schönheit der Sonnenblumen in einen gefrorenen Zustand versetzt. Die in Bronze gegossenen Sonnenblumen stehen zudem auf der Blüte und stellen die gewöhnliche Wachstumsrichtung auf den Kopf. In anderen Werken treffen natürliche Materialien als modifizierter und modifizierbarer Stoff aufeinander, sie verbinden Artifizielles und Natürlichkeit. Rolf Bergmeier schafft Skulpturen aus Holz, die „wie gewachsen“ daherkommen, aber dem natürlichen Wachstum gänzlich widersprechen. In aufwändiger Herstellungsweise verleimt der Künstler eine Vielzahl von gesägten Holzfragmenten miteinander und verleiht der Gesamtform durch die Re-Konstruktion von Aststrukturen eine natürliche Erscheinung.Auf gänzlich andere Weise verbindet John von Bergen künstlerisches Schaffen und natürliche Schöpfung: der Künstler montiert Knochen und Astsegmente Weise zu einer natürlich erscheinenden Mutation. Diesem Dialog reiht sich die Arbeit von Matthias Berthold ein. Ein Feuer sorgte für eine Vertiefung und die Strukturen der Oberfläche des aus 10 Holzbalken zusammengesetzten Quaders.

Weitere teilnehmende Künstler: Hermann de Vries, Katharina Kamph, Wolfgang Laib, Volker Lang, Reiner Maria Matysik, Marnie Moldenhauer, Piotr Nathan, Guiseppe Penone, Pierre Raynaud, Yuken Teruya, Rikuo Ueda, Timm Ulrichs, Ingo Vetter, Friedrich Werthmann
(Text:Sven Nommensen, Kurator der Ausstellung, Braunschweig)

31.07.2010 Studenten der MHMK Köln präsentieren ihre Abschlussarbeiten 11.00-18.00 Uhr www.droplet2010.de

©Weifenbach

SHIFTING REALITIES…. Photographie und ihre Wirklichkeiten
03.09. – 03.10.2010
Eröffnung:
03.09.2010, 19 Uhr
Finissage: 03.10.2010, 15 – 19 Uhr
Öffnungszeiten:
Do – So, 15 – 19 Uhr und nach Vereinbarung
Öffnungszeiten während plan10 Forum aktueller Architektur Köln:
Fr 24.09. 15 - 22 Uhr; 25.09. - 01.10. tägl. 15 - 21 Uhr
Sonderprogramm während der plan10:

Samstag 25.09. um 16 Uhr
"Stadt in der Stadt - die Metamorphose des Clouthgeländes"

Führung durch das Clouth-Gelände mit Prof. Dr. Walter Buschmann und Thomas Luczak dem Architekten und stellvertretenden Leiter des HdA Köln durch das Clouthgelände

Sonntag 26.09. um 18 Uhr
Künstlergespräch: Bridget Baker
, geb. in Südafrika, lebt in Kapstadt und London, spricht zu ihrer Film-Installation Arbeit „Steglitz House“, die im Rahmen und mit Unterstützung von plan10 und dem Atelier Schöler, Köln erstmals als Environment mit 16mm Projektion vorgestellt wird.

Uschi Huber spricht zu ihrer Werkgruppe "Standort"- Veränderungen einer Skulptur im öffentlichen Raum

www.plan-project.com
www.photoszene.de
Infos: Tel: 0177-76 30 214

TEILNEHMENDE KÜNSTLER:
Seung Woo Back (Südkorea, lebt in London und Seoul), Bridget Baker (ZA/lebt in London und Kapstadt), Ute Bartel (D, lebt in Köln), Michael Baumgarten (D, lebt in Paris), Boris Becker (D, lebt in Köln), Ute Behrend (D, lebt in Köln) Martina Geccelli (D, lebt in London), Wilfried Gohsens (D, lebt in Köln), Uschi Huber (D, lebt in Köln), Won Seung Won (Süd-Korea, lebt in Seoul), Susa Templin (D, lebt in Berlin), Petra Weifenbach (D, lebt in Köln), Joachim Weischer (D, lebt in Köln)

Längst weiß man um die Relativität der dokumentarischen Fähigkeiten der Photographie, die zwar einen Moment oder eine Situation aus dem Fluss der Zeit scheinbar objektiviert festzuhalten vermag, in ihrem jeweiligen Ausschnitt und ihrer assoziativen, kontextuellen und ästhetischen Zuordnung innerhalb künstlerischer Bilderzählungen jedoch stets mehrere Wahrnehmungsebenen erkennbar werden lässt. Mit dieser Voraussetzung gehen heute viele Künstler bewusst um, entlarven den doppelten Boden möglicher Wahrheiten oder spielen mit der Poesie des immerwährend subjektiven Blicks, der sich mit der scheinbaren Authentizität des photographischen Moments zu verbinden weiß und dabei die Wahrnehmung in viele individuelle Geschichten umzuwandeln vermag.
Eine Ausstellung über den doppelten Boden der Wirklichkeit, die Poesie, Ironie und Suggestionskraft der Photographie und ihrer möglichen Inhalte.

Die Ausstellung wird am 03.09.2010 parallel zu dem Galerien-Wochenende DC (Düsseldorf Cologne) eröffnet und ist Teil der Internationalen Photoszene Köln, ein Veranstaltungsprogramm mit
Ausstellungen zur Photographie, das parallel zur Photokina stattfindet.


©Schwarz

EXTRA feat."Von Anfang bis Ende" 15.10. - 06.11.2010
Eröffnung: Freitag, 15. Oktober 2010 um 19 Uhr

mit Arbeiten von: Anne Kückelhaus, Silke Brösskamp, Petra Warras, Michael Göring, Wiebke Bartsch, Adriane Wachholz, Johanna Schwarz, Kathrin Schlegel, Margret Weglage, Silke Wawro, Birgit Hölmer, Frederik Foert, Saskia Niehaus

Gezeigt wird das Leben als eine Sammlung absonderlicher Begebenheiten und alltäglicher Momentaufnahmen. Die beteiligten Künstler setzen sich mit den Etappen von Leben und Sterben und allem Dazwischen auseinander. Die Medien reichen von Buntstiftzeichnungen über Videoprojektionen, Film, plastische Objekte, Fotografie und Malerei bis zu raumgreifenden Installationen.

Ausstellungskonzeption: Wiebke Bartsch und Margret Weglage
Gefördert von: Stadt Köln, Rheinenergie Stiftung, tandem Kunsttransporte, Weingut Jung


Finissage: LANGE NACHT DER KÖLNER MUSEEN 06.Nov. 2010 19.00-3.00
LIVE in der HALLE ZEHN: FATZER USW. Performance nacht Bertolt Brecht Modul 2 in 3 Loops You'll Never Walk Alone
mit: Anna-Carolin Weber, Guido Suchsland, Carmen MacWilliams, Christof Breidenich, Tobias Fritzsche, Artur Starosczyk (Aufführung genehmigt durch Suhrkamp Verlag und Bertolt Brecht Archiv) // 20.00 + 22.00 + 24.00

Levitenlesen Textperformance von Winni Heil //20.35 Uhr

Barbara Hofmann-Johnson führt durch die Ausstellung //21.00

Die Ateliers sind während der Langen Nacht geöffnet!

© Foto ast

EXTRA feat."A SPACE"
for Regarding the Regarding of Objects to be Regarded
Rauminstallation von Doug Fitch und Thomas Reifferscheid

Eröffnung: Freitag, 19.11.2010, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 19.11. - 05.12.2010

Finissage: Sonntag, 5.12.2010, 15-19 Uhr

Das Konzept der Künstler Thomas Reifferscheid und Doug Fitch bezieht sich unmittelbar auf die Architektur der HALLE ZEHN, die durch eine kollaborative Installation transformiert wird.
Hierbei platziert Thomas Reifferscheid Steinskulpturen im Raum und beleuchtet sie jeweils aus einer Lichtquelle. Doug Fitch schafft „virtuelle“ Seh-Perspektiven, indem er Seile von Wand zu Wand, von der Decke zum Boden spannt. Ausgewählte Zwischenräume innerhalb des Seilgeflechts werden ausgeleuchtet und dort kalligraphische Bilder an Seilen aufgehängt. Diese wurden mit schwarzer Wasserfarbe gemalt und, bevor sie verblassen und endgültig verschwinden, fotografiert. Auf Stoff gedruckt wirken sie wie tibetanische Gebetsflaggen, die im Wind trocknen. Die Bilder erzählen keine spezifischen Geschichten sondern fordern den Betrachter heraus, selber Vorstellungen und Phantasien zu entwickeln. Der durch die Seilkonstruktionen erschlossene Raum assoziiert Weite. In Kombination mit den Steinskulpturen erhält er gleichzeitig eine neue Erdung, die durch die Gebetsflaggen wieder aufgehoben wird und der Vergänglichkeit anheim fällt. Erdhaftigkeit und Stabilität, durch den Bildhauer Thomas Reifferscheid in Szene gesetzt, werden kontrapunktiert und aufgehoben durch die Inszenierung des amerikanischen Opernregisseurs und Bühnenbildners Doug Fitch. Er nutzt den Raum als Webrahmen und Wäscheleine für seine assoziativen Geschichten, die sich in und mit seinen Bildern verflüchtigen, an Skulpturen festmachen, um sich dann im Dunkeln wieder aufzulösen.
Geschichten sind Transformationen des Lebens, Stabilität mutiert zu Flüchtigkeit und Vergänglichkeit. das gilt für die Architektur wie für die Kunst als Ausdruck der menschlichen Erfahrung. Künstler sind Fädenspinner und Seilspanner, die der menschlichen Existenz und ihren Widersprüchen eine Bildersprache geben.

Text: Linde Trottenberg, Kuratorin



©Ute Bartel

CAP Cologne zu Gast im Künstlerforum Bonn , Hochstadenring 22- 24, 53119 Bonn
Tel. 0228 9695309,www.kuenstlerforum-bonn.de
Wir sind das CAPital-Ein Kölner Künstler-Projekt stellt sich vor. 5.Dez.2010 - 2.Jan.2011

Mit Arbeiten von:
Ute Bartel, Thomas Baumgärtel, Christiane B. Bethke, Andrea Franzioch, Judith Ganz, Wilfried Gohsens, Gudrun Hermen, Harald Klemm, Herbert Linden, Carmelo Lopez, Behzad Mahmoudpour, Eveline Markstein, Ingo Moser, Eva Ohlow, Hermann Peterssen, Ursula Radermacher, Rita Rohlfing, Artur Starosczyk, Petra Weifenbach, Silvia Weisler

Die Ateliergemeinschaft CAP Cologne e.V. besteht seit vielen Jahren auf dem ehemaligen Firmengelände der Clouth Werke, einer seit dem 19. Jahrhundert bis Anfang der 1990er Jahre arbeitenden Gummifabrik im Kölner Norden. Hierauf bezieht sich auch das Kürzel des Namens CAP, das für „Clouth Atelier Projekt“ steht.
Im Verlauf der Zeit ergaben sich immer wieder Veränderungen in der Zusammensetzung der KünstlerInnen-Gemeinschaft, was auch mit der städtebaulich-politischen Situation des Geländes zusammenhing, das inzwischen der Stadt Köln gehört und irgendwann einmal für Wohnungen genutzt werden soll. Der Ungewissheit und kulturpolitischen Unentschiedenheit mit Ausdauer begegnend, umfasst die jetzige Gemeinschaft neben den in Bonn vorgestellten, auch noch einige Positionen mehr.
Innerhalb des CAP Cologne e.V. geht jeder seiner eigenen künstlerischen Arbeit nach und kann dennoch den Austausch mit den KollegInnen suchen. So entstanden bereits einige Gruppenprojekte als Zusammenschluss von einzelnen KünstlerInnen oder aber auch als Beteiligung innerhalb verschiedener kuratorisch betreuter Projekte, die u.a. in der Ausstellungshalle HALLE ZEHN zu sehen waren . Mit ihren 1000 m² stellt diese eine für Köln einzigartige und auch von internationalen KünstlerInnen und KuratorInnen wahrgenommene Ausstellungshalle dar. Auch sie befindet sich auf dem Clouth Gelände unterhalb einiger Ateliers. Als gemeinsame Aktion wurde sie zunächst mit Unterstützung der Stadt Köln und den KünstlerInnen für Ausstellungszwecke umgebaut. So stellt die HALLE ZEHN neben der jeweiligen künstlerischen Arbeit der Einzelnen, einen erweiterten Beitrag des CAP Cologne e.V. zur Kunstlandschaft Kölns dar. Neben kuratierten thematischen Projekten wurden dort auch einige Projekte in Zusammenarbeit mit Akademie- und Hochschulklassen realisiert.
Da momentan sowohl der Erhalt der Ateliers als auch der HALLE ZEHN wieder einmal auf dem städtebaulichen Spiel steht, wurde für die Ausstellung in Bonn in Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin Barbara Hofmann-Johnson, den beteiligten KünstlerInnen und Wilfried Gohsens als teilnehmendem Photokünstler ein besonderer Beitrag konzipiert. Dieser stellt als medial übergreifende Aktion sowohl die Beteiligten mit ihren Arbeiten als auch deren Portraits und individuelle Statements vor.
Ebenso vielfältig wie sich heute der Bereich der Bildenden Kunst darstellt, schließt auch die Arbeit der KünstlerInnen von CAP Cologne e.V. allgemein unterschiedliche Bereiche, Vorgehensweisen und Medien ein. Malerei, Zeichnung, Photographie, Skulptur, Installation, Performance, Video und auch Musik bestehen nebeneinander. In einer Auswahl werden hierzu aktuellere Arbeiten erstmals im Künstlerforum Bonn ausgestellt.

Eröffnung: Sonntag 05. Dezember 2010 um 12 Uhr
Einführung: Barbara Hofmann-Johnson (Kunsthistorikerin)
Artur Starosczyk (Vorstand CAP Cologne e.V.)
Vortrag: „Künstler auf Industriebrachen: zwischen Duldung, Alibi und Utopie“
Thomas Luczak (Architekt / stellv. Vorsitzender Haus der Architektur, Köln)
um 13.30 Uhr - mit anschließender Diskussion zur aktuellen Situation
der freien Kulturszene
Ausstellungende: Sonntag, 02. Januar 2011, Künstlergespräche ab 15 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 15-18 Uhr / Sa 14-17 Uhr / So 11-17 Uhr
geschlossen am 25., 26.12.2010 und 01.01.2011

©E.Hüpeden

Finissagenwochenende 25.-27.2.2011 15-19 Uhr !!!
PASSING THE FRAME… Environments mit Wandmalerei und anderen Medien

Eröffnung: 14.01. – 27.02.2011
Öffnungszeiten : Fr – So 15 – 19 Uhr
Öffnungszeiten während der PASSAGEN Interior Design Week 17-23.1.2011
Infos: 0177-7630214

Ein Sparten-übergreifendes Projekt zum Thema Wandmalerei und weiterführender multimedialer Installationen.
KünstlerInnen: Silke Brösskamp , Judith Ganz, Enrik Hüpeden , Kocheisen + Hullmann , Behzad Mahmoudpour, Ursula Radermacher + Marit Mertin, Heike Weber u.a.m.

Die Ausstellung PASSING THE FRAME zeigt Environments mit Wandmalerei und anderen Medien. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler setzen sich dabei innerhalb ihrer Arbeit mit unterschiedlichen Aspekten einer Erweiterung des Bildraums im Kontext von Architektur und Environment auseinander und beziehen dabei mehrschichtig Fragestellungen einer Raum- und Objektwahrnehmung mit ein.
Hierbei entwickeln sie eigene Raumkonzepte/Installationen für den Ausstellungsort der HALLE ZEHN/CAP Cologne e.V.

Kuratorin: Barbara Hofmann-Johnson, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Köln

©Baumgärtel, Tietz, Bastian

Neue Gemeinschaftsarbeiten der Könige in Köln
M.S. Bastian, Thomas Baumgärtel und Thitz
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Museum Goch
Eröffnungsrede: Dr. Stephan Mann, Museum Goch

Eröffnung in der Halle ZEHN Köln am 18.3.2011 um 19 h
Ausstellungsdauer: bis 3.4.2011, Öffnungszeiten: Sa – So, 15 – 18 Uhr

Drei Künstler, Könige der Herzen, vertreten drei Positionen der Gegenwartskunst.Könige der Herzen ist der Name für eine lose Künstlergemeinschaft, die 1998 von den drei Künstlern M.S. Bastian (Schweiz), Thomas Baumgärtel (Köln) und Thitz (Stuttgart) gegründet wurde.In ihrer Kölner Ausstellung stehen grossformatige, neue Gemeinschaftsarbeiten im Vordergrund. Es handelt sich um Gemeinschaftsarbeiten, die entweder vor Ort entstehen oder zwischen den jeweiligen Aufenthaltsorten von Thitz, Baumgärtel und Bastian hin und her geschickt wurden, jeweils mit dem Ziel sie zu vollenden. Jeder hatte, einem alten Kinderspiel folgend, die Aufgabe, seine künstlerische Sprache einzubringen bis zu jenem Augenblick, da einer der Künstler das Werk von sich aus als beendet erklärt.Auf diese Weise entstanden Gemeinschaftsarbeiten bei denen jeder die Chance erhielt, auf Form und Inhalt seines Vorgängers zu reagieren. Die permanente Veränderung der Welt spiegelt sich in der außerordentlichen Vitalität der Arbeiten wieder. Das unmittelbare Reagieren auf die Vorlagen des Künstlerkollegen erfordert dabei nicht nur Reflektion über die eigene und die andere Arbeit, vielmehr auch die Zurücknahme eigener Vorstellungen, Diskussionen und Konfliktlösungen.
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Museum Goch
Eröffnungsrede: Dr. Stephan Mann, Museum Goch

©Owen Gump, aus: Proving Ground, 2008, S/W Photographie

COLLABORATIONS Atelier-StipendiatInnen des Kölnischen
Kunstvereins in der HALLE ZEHN/CAP Cologne e.V.
Dauer: 08.04. –01.05.2011

Mit Arbeiten von:
Owen Gump, Hofmann &Lindholm, Uschi Huber, Katharina Jahnke,
Kristina Leko, Jugoslav Mitevski, Jozsef Szolnoki Mark von Schlegell, Anja Sopic, Shigeru Takato, Pipo Tafel, Oliver Tepel

Medien: u.a. Malerei, Zeichnung, Skulptur, Photographie, Film, Multimedia,Literatur

Kuratorische Betreuung: Barbara Hofmann-Johnson

Eröffnung 08.04.2011 um 19.00 Uhr
Empfang während der Art Cologne : Samstag, den 16.04.2011 um 19.00 Uhr
Finissage 30.04. um 19.00 Uhr

u.a. mit Erst-Präsentation der Publikation Uschi Huber „Standort(Gerda)“/Salon Verlag, Köln

©Candida Höfer, Spiegelkantine Hamburg, 2000, Fotografie, 73/73

06.05. – 22.05.2011
Wir sind das CAPital tell 4 sell
Künstler für die HALLE ZEHN
Eine Ausstellung zur Unterstützung des Projektes HALLE ZEHN mit Arbeiten von eingeladenen Gastkünstlern und denen des CAP Cologne.
Der Dank für ihre Teilnahme an der Aktion geht an: Boris Becker, Michael Baumgarten, Won Seoung, Alejandro Scasso, Julia Neuenhausen,
Peter Halves, Ruth Gilberger, Frederike Vahlbruch, Andreas Hentrich, Brigitte Reisz, Hermann Venghaus, Julia Roppel, Rainer Raczinski, Sonja Kuprat, Eberhard Weible, Jasmin Odendahl, Tom Koesel, Bernd Hoffmann, Frank Dömer, Julia Roberts, Leiko Ikemura, Tobias Gerber, Natascha Borowsky, Zandra Harms, Ivo Weber, Thomas Beier, Candida Höfer, Kalman Varady, Michael Schulz, C.O.Paeffgen , Cornel Wachter, Steffen Neuburger, Myriam Thyes, Wolfgang Freund, Ron Vogt, Sabina Wörner, Kai Niederhausen, Jürgen Raap, Sabine Tress, Christoph Platz, Theo Lipfert, Pascale Lamm, Irena Paskali, Gerard Kever, Dirk Heerklotz, Rosa Lachenmeier, Barbara Baumann, Matthias Lutz, Hella Berent und Seak

Wir laden alle Freunde und Interessierte ein, in dieser entscheidenden Entwicklungsphase des Kunstortes, ein Zeichen für die Kultur zu setzen und mit dem Erwerb der Arbeiten das Projekt HALLE ZEHN zu unterstützen. Die Hälfte des Verkaufserlöses wird für die Weiterentwicklung des Vorhabens verwendet.
Eröffnung: 06.05.2011 um 19.00 Uhr

©Foto: ast

Freitag, 27.05.2011 20.00 Uhr

Lorenzo Valverde
in the open - one day show

Einzelausstellung

©ast

03.-26.06.2011
Künstler für die HALLE ZEHN 2.
neue Positionen_neue Arbeiten

Öffnungszeiten: Fr. Sa. So. 16.00 - 19.00
Eröffnung: Freitag, 03.06., 19.00 Uhr
Einführung: Barbara Hofmann-Johnson
Finissage: Sonntag, 26.6. 15.00 - 18.00 Uhr
mit Roland Meyer de Voltaire Voice & Guitar


2. Auflage der erfolgreichen Benefizausstellung
Weitere Künstler unterstützen den Umbau des Clouth-Kunstprojektes
Nachdem die erste Benefizausstellung im Mai ein voller Erfolg war - 700 Besucher kamen und kauften - gibt es im Juni eine zweite Auflage. Mit neuen Gastkünstlern und neuen Werken der 18 beteiligten CAP-Künstler geht es in die zweite Runde. Wieder verzichten alle Beteiligten solidarisch auf 50 % des Verkaufserlöses, um das Projekt HALLE ZEHN zu fördern.
Der erfreuliche einstimmige Beschluss des Rates der Stadt Köln im Dezember 2010 sieht den Erhalt des Gebäudes 10 mit seinen 2800 m² Atelierflächen und 1000 m² in der Ausstellungshalle vor. Damit verbunden ist die Übergabe an den Künstlerverein CAP Cologne e.V. mittels eines Erbpachtvertrages. Aber die CAP-Künstler müssen die notwendigen Sanierungen und den Umbau der Industriehalle finanziell übernehmen.
Bevor es überhaupt losgehen kann, sind verschiedene Expertengutachten zu Sanierung, Umbau und Finanzierung notwendig, um diese beauftragen zu können, müssen jedoch noch die Rahmenbedingungen seitens der Stadt geklärt werden. Die CAP-Künstler sollen ein mehrjähriges Ausweichen auf andere Quartiere und damit einhergehend der Leerstand von HALLE ZEHN und Ateliers akzeptieren. Wie schlecht jedoch ein längerer Leerstand einem Gebäude bekommt, weiß jeder Hausbesitzer. Auf jeden Fall werden die CAP-Künstler für das Projekt viel Geld brauchen und da ist die Benefizausstellung schon ein guter Schritt in Richtung eines Kunstortes auf dem Clouthgelände.

Unser besonderer Dank geht an die Gastkünstler, die ihre Arbeiten für den Zweck zur Verfügung gestellt haben:
Maria Althoff, Michael Baumgarten, Boris Becker, Hella Berent, Kenneth Bergfeld, Katrin Bergmann, Ulli Böhmelmann, Natascha Borowsky, Felix Contzen, Paul Czerlitzki, Victor Dahmen, Frank Dömer, Martin Durham, Wolfgang Freund, Ruth Gilberger, Julia Gilmore, Carsten Gliese, Jan Glisman, Susanne Greven, Dieter Haack, Peter Halves, Zandra Harms, Andreas Hentrich, Dirk Heerklotz, Candida Höfer, Ottmar Hörl, Uschi Huber, Leiko Ikemura, Gunilla Jähnichen, Dorothee Joachim, Siglinde Kallenbach, Ralf Kaspers, Alin Klass, Tom Koesel, Kirsten Krüger, Sonja Kuprat, Pascale Lamm, Joachim Lünenschloß, Wolfgang Lüttgens, Marit Mertin, Jugoslav Mitevski, Ellen Muck, Steffen Neuburger, Julia Neuenhausen, Hartmut Neumann, Kai Niederhausen, C.O.Paeffgen, Irena Paskali, Jan Petersen, Janusz Plota, Jürgen Raap, Rainer Raczinski, Christiane Rasch, Christine Reifenberger, Julia Roppel, Gabriele Saedler, Uta Schotten, Martin Streit, Alex Studthoff, Shigeru Takato, Gudrun Teich, Thitz, Sabine Tress, Friederike Vahlbruch, Andreas Vietz, Jutta Vollmer, Manuela Vos, Cornel Wachter, Heike Weber, Ivo Weber, Eberhard Weible, Achim F. Willems, Won Seoung Won, Christiane Zabinski, David Zahnke, Achim Zeman, Ina Zeuch, Petr Zubek,
sowie CAP Residents:
Ute Bartel, Thomas Baumgärtel, Christiane B. Bethke, Andrea Franzioch, Judith Ganz, Wilfried Gohsens, Andreas Kaiser, Harald Klemm, Herbert Linden, Carmelo Lopez, Ingo Moser, Behzad Mahmoudpour, Evelin Markstein, NEA, Eva Ohlow, Hermann Peterssen, Ursula Radermacher, Rita Rolfing, Artur Starosczyk, Lorenzo Valverde, Petra Weifenbach, Silvia Weisler

©ast

01.07. – 24.07.2011
BIG SIZE_BIG SOUND JAZZ UND KUNST @ HALLE ZEHN
Vom 1.7. – 9.7. veranstaltet die HALLE ZEHN innerhalb einer Ausstellung mit großformatigen Arbeiten aus den Bereichen Malerei und Photographie eine Woche mit Jazzmusik-Abenden und einem Angebot an Jazz-Workshops. Auf dem Programm stehen Auftritte von unterschiedlichen Ensembles und Solomusikern. In der Ausstellung sind Arbeiten von u.a. Boris Becker, Judith Ganz, Peter Halves, Leiko Ikemura, Ralf Kaspers, Herbert Linden, Eva Ohlow u.a.m. zu sehen
Die Ausstellung ist geöffnet: Fr., Sa., So., 15-18 Uhr

1.7. Modern Jazz:
20:00 Uhr The Night of the Cookers-2 Trumpets und Band mit Peter Protschka und Axel Dorner
21:30 Uhr Matthias Akeo Nowak Koi Trio -Jazz mit Gitarre, Drums und Bass ? Kompositionen aus der Bass-Perspektive
2.7. Vocalspot:
19:30 Uhr Kai Podack Trio
21:00 Uhr Filippa Gojo Quartett
3.7. Straight Ahead at it's best:
19:00 Uhr Martin Sasse Trio
20:30 Uhr The Art of The Message
5.7. Electronic Sunset
20:00 The Jammæn, Bass'n'Bits
21:30 Twilight Worldz, under the radar
6.7. Big Size Small Size
19:30 Uhr Jeffrey Morgan und Peter Halves Duo
20:30 Uhr Dicke Luft Brassband aus Nippes, Leitung Dietmar Bonnen
7.7. River Rhine Groove
19:30 Uhr Rheinische Musikschulbigband RMS Jazzorchestra, Leitung Michael Villmow
9.7. The Art of Trio
19:30 Uhr Anticipating Programators, Drum&Bass
20:30 Uhr Martin Speight Trio: Martin Speight, Piano/ Konstantin Wienstroer, Bass/ Roland Weber, Drums
JAM SESSION für interessierte Besucher
FÜR DIE WORKSHOPS BITTE ANMELDEN UNTER: HALLE_ZEHN@t-online.de
Mit freundlicher Unterstütztung von modehaus-jacobi.de

©MHMK Köln

Samstag, 6.8.2011, 11.00 - 18.00 Uhr
MHMK Köln in der HALLE ZEHN:
Mediendesign-Studenten präsentieren ihre Bachelorarbeiten

15 Studenten des Studiengangs Digitale Medienproduktion der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, Campus Köln, werden ihre Bachelor Arbeiten vorstellen. Die Abschlussarbeiten zeigen eine große Bandbreite zu einer zeitgenössisch brisanten Frage:
Welche Angebote machen die Medien für die Menschen von heute?
Dabei wird der Begriff Medien sehr weit gefasst. Ob Buch, Video Animation, Webseiten für PC oder Smartphone: Menschen kommunizieren mit Medien. Dabei spielt weniger eine Rolle, ob es sich um ein Kochbuch oder eine virtuelle Shopping Application handelt. Wichtig ist: Wie werden Medien zukünftig eingesetzt, und wie erweitern wir unseren alltäglichen Umgang mit den Dingen, ohne dass diese zu komplex und unübersichtlich werden?
Eine Arbeit beschäftigt sich mit einem Stadtführer für die besonderen Orte in Köln. Er richtet sich an Touristen der Stadt Köln, die sich für Fotografie interessieren und gleichzeitig Lust haben, die Stadt und das Medium Fotografie besser kennen zu lernen. Der Clou: die Fotos von Köln sind nicht im Buch enthalten. Der "Benutzer" des Buchs muss diese erst selbst machen und dann einkleben. Dazu erhält er viele Tipps und Tricks, die den Stadtrundgang und die Fotos zu einem Erlebnis machen. Im Zeitalter der digitalen Anreicherung der Realität nehmen so genannte Augmented Reality Anwendungen immer mehr Platz in unserem alltäglichen Leben ein. So auch die studentische Arbeit "Augemented Gallery". Wenn man durch die Stadt wandert, kann man mit dieser Mobilphone Anwendung Kunstwerke im öffentlichen Raum mittels einer Applikation identifizieren. Man wird über das Werk und dessen Kontext informiert. Ebenso kann man in einen Dialog mit anderen Nutzern dieser Anwendung treten und auch eigene virtuelle Kunstwerke im Stadtbild ausstellen.
Die fiktive Firma "Valuine" bietet die Möglichkeit, Produzenten von Markenartikeln mittels RFID Technik ihre Produkte als echt zu markieren. Dadurch wird sofort erkenntlich, ob es sich bei dem Produkt um eine echte Marke oder eine Fälschung handelt. Zu diesem Unternehmen gestaltete der Student ein Corporate Design und eine
Aufklärungskampagne zur Produktpiraterie.
Die Bachelor Arbeiten bilden einen wichtigen Schlusspunkt nach einem dreijährigen Studium eines vielschichtigen und aktuellen Studiengangs an der zweitgrößten Medienhochschule in Deutschland. (CB)[

Informelle Wissensaneignung im Zeitalter der digitalen Anreicherung des Raums - Entwicklung einer Augmented Reality Applikation von Mike Rösgen

Stadtpaparazzi - Der interaktive Stadtführer für Fotografieinteressierte zum selbst bebildern von Anna Kadlec und Katharina Thiel

Mobile Entertainment / Mobile Marketing - Tablets als mobile Verkaufsberater von Stefan Borchert

PHOTO AID Handbuch für digitale Fotografie-Aufnahmetechniken von Kemal Capaci

Grundlagen der Gestaltung für Hobbyköche - Ein Kochbuch über die Wirkung, Kommunikation und Ästhetik von Farbe und Form in der Darstellung von Gerichten von Jie Shao
[
Augmented Reality – Eine Kampagne zur Aufklärung über die Wirkungsweisen und Zukunftsszenarien der digitalen Kommunikation als erweiterte Realität von Tobias Hild
www.mhmk.de

©Doreen Schwarz

02.09.- 25.09.2011
[ ... remember what you saw]
Positionen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig in der HALLE ZEHN/CAP Cologne e.V.

Die Ausstellung zeigt medienübergreifend Arbeiten von Studierenden, AbsolventInnen und ProfessorInnen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, ausgewählt und vorgestellt von Barbara Hofmann-Johnson.

Innerhalb der Kunsthochschulen-Landschaft Deutschlands ermöglicht es die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig den Studierenden klassen-übergreifend ihre individuellen Ansätze im Bereich der Bildenden Kunst zu entwickeln. Hieraus entstehen spannende Positionen, die in einer Auswahl in der HALLE ZEHN/CAP Cologne im September 2011 vorgestellt werden. Mit der Ausstellung knüpft die HALLE ZEHNCAP Cologne an eines ihrer in den letzten drei Jahren entwickelten Programmpunkte an, bei dem es um die Präsentation von jungen Positionen aus unterschiedlichen Kunsthochschulkontexten geht. Neben Arbeiten von Studierenden und aktuellen AbsolventInnen werden auch Arbeiten von einigen ProfessorInnen zu sehen sein (u.a. Walter Dahn, Hartmut Neumann, Thomas Rentmeister, Corinna Schnitt).
Eröffnung: 02. September 2011 um 19 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen, Präsident der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Einführung: Barbara Hofmann-Johnson, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Köln

Dauer der Ausstellung: 03.09. - 25.09.2011
Öffnungszeiten: Fr - So 15 - 19 Uhr u.n.V
Infos: 0177-7630214

©Förderbandhalle und Tor 4. Foto um 1970. RWWA Abt. 184, Archiv-Nr. 23, Bild B-a 2

11.09.2011
Tag des Denkmals auf dem Clouthgelände

Aus der an Highlights nicht armen Kölner Industriegeschichte ragt das Clouth-Werk in Nippes in mehrfacher Hinsicht heraus. Es ist ein Kölner Traditionsunternehmen, gegründet von Franz Clouth in der Altstadt, zur industriellen Größe entwickelt in Nippes. Franz Clouth war einer der großen rheinischen Erfinder – Unternehmer, dessen Produkte vom Milchsauger bis zum Luftschiff Käufer und Öffentlichkeit faszinierten. Das Werk ist in seltener Vollständigkeit als komplette Industriestadt in der Architektur der 1920er und 1950er Jahre erhalten. Am Vorabend der beabsichtigten Abbruch- und Sanierungsarbeiten soll das Werk noch einmal in vollkommener historischer Authentizität erlebbar gemacht werden.
15.00 Uhr
Gummi aus Nippes . Rundgang über das Clouth-Gelände durch eine (noch komplette) Fabrikstadt der 1950er.
Führung: Prof. Dr. Walter Buschmann
17.00 Uhr
HEIZWERK - Klanginstallation von teilchenzoo feat. JAZZMÄTES
18.00 Uhr
FATZER USW .- Modul 04, Der Geist der Stadt, Theaterperformance nach "Fatzer" von Bertolt Brecht von Carmen MacWilliams, Anna-Carolin Weber, Christof Breidenich und Artur Starosczyk mit Guido Suchsland als Fatzer und Tobias Kopka. Aufführung genehmigt vom Suhrkamp Verlag und dem Bertolt Brecht Archiv

©ast

Jazzmätes feat. teilchenzoo
Heizwerk, Klangperformance
für Blech und Korg MS20

©

Samstag, 17.09.2011 20.30
ReiheM Ensemble Garage


Programm:
Brigitta Muntendorf
Yes, Master (2011) für vier Darsteller und Zuspiel
Niklas Seidel
Aktionen
Lisa Streich
Näcken (2008) für Violine und Elektronik
Niklas Seidel
Aktionen
Rodrigo López Klingenfuss
Miocario (2011) für Ensemble, zwei Turntable-Spieler und eine Sängerin [UA]
Niklas Seidel
Aktionen
Matthias Strassmüller
Die Zeit ist heilig (2011) [UA] für Pos, Vla und Schlagwerk
Alvin Lucier
Heavier than Air (1999) für 6 Musiker und Luftballons


Mit dem Konzert Heavier than Air in der reihe M unterwandert das Ensemble Garage zusammen mit fünf KomponistenInnen die Schwerkraft einer Sparte namens Neuer Musik. Rodrigo López Klingenfuss, Brigitta Muntendorf, Niklas Seidl, Matthias Strassmüller und Lisa Streich präsentieren u.a. Uraufführungen, die sich schwerelos über die verschiedenen Sparten hinwegsetzen, ganz gleich ob durch mediale Extensions oder durch den Einbezug theatralischer und außermusikalischer Elemente und stilistischer Gradwanderungen. Der Titel des Konzerts stammt von Alvin Lucies gleichnamigen Stück, bei dem die Musiker durch CO2 gefüllte Luftballons Klang fokussieren. Performances, Bildende Kunst, Elektronik und DJs sind weitere Säulen einer Gesamtinszenierung, die durch verschiedene Spielorte den ganzen Raum der Halle Zehn miteinbeziehen