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@ktuell - Kunst
im Rheinland
Willkommen auf der Internetseite von CAP Cologne e.V.

Wir trauern um Heinrich Pachl, einen Begriffsscharfen Unterstützer des Projekts HALLE ZEHN und kritischen Beobachter der Konversion des Clouthgeländes. Wir wünschten mehr Zeit miteinander.

Die HALLE ZEHN wartet mit der vorläfig letzten Ausstellung auf. Die Künstler gehen mit ihren Ateliers in ein mehrjähriges Interim. Es ist dem Verein nicht gelungen, die Nutzung auf im Clouthwerk durch die Konversionsphase fortzusetzen. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Fabrikstadt deutet der Titel der letzten Ausstellung in die Zukunft.

CAP Cologne e.V., Clouth-Gelände
Xantener Str. Tor 4, 50733 Köln
AUSSTELLUNGEN IN DER HALLE ZEHN


©Doreen Schwarz

02.09.- 25.09.2011
[ ... remember what you saw]
Positionen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig in der HALLE ZEHN/CAP Cologne e.V.

Die Ausstellung zeigt medienübergreifend Arbeiten von Studierenden, AbsolventInnen und ProfessorInnen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, ausgewählt und vorgestellt von Barbara Hofmann-Johnson.

Innerhalb der Kunsthochschulen-Landschaft Deutschlands ermöglicht es die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig den Studierenden klassen-übergreifend ihre individuellen Ansätze im Bereich der Bildenden Kunst zu entwickeln. Hieraus entstehen spannende Positionen, die in einer Auswahl in der HALLE ZEHN/CAP Cologne im September 2011 vorgestellt werden. Mit der Ausstellung knüpft die HALLE ZEHNCAP Cologne an eines ihrer in den letzten drei Jahren entwickelten Programmpunkte an, bei dem es um die Präsentation von jungen Positionen aus unterschiedlichen Kunsthochschulkontexten geht. Neben Arbeiten von Studierenden und aktuellen AbsolventInnen werden auch Arbeiten von einigen ProfessorInnen zu sehen sein (u.a. Walter Dahn, Hartmut Neumann, Thomas Rentmeister, Corinna Schnitt).
Eröffnung: 02. September 2011 um 19 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen, Präsident der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Einführung: Barbara Hofmann-Johnson, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Köln

Dauer der Ausstellung: 03.09. - 25.09.2011
Öffnungszeiten: Fr - So 15 - 19 Uhr u.n.V
Infos: 0177-7630214

©Förderbandhalle und Tor 4. Foto um 1970. RWWA Abt. 184, Archiv-Nr. 23, Bild B-a 2

11.09.2011
Tag des Denkmals auf dem Clouthgelände

Aus der an Highlights nicht armen Kölner Industriegeschichte ragt das Clouth-Werk in Nippes in mehrfacher Hinsicht heraus. Es ist ein Kölner Traditionsunternehmen, gegründet von Franz Clouth in der Altstadt, zur industriellen Größe entwickelt in Nippes. Franz Clouth war einer der großen rheinischen Erfinder – Unternehmer, dessen Produkte vom Milchsauger bis zum Luftschiff Käufer und Öffentlichkeit faszinierten. Das Werk ist in seltener Vollständigkeit als komplette Industriestadt in der Architektur der 1920er und 1950er Jahre erhalten. Am Vorabend der beabsichtigten Abbruch- und Sanierungsarbeiten soll das Werk noch einmal in vollkommener historischer Authentizität erlebbar gemacht werden.
15.00 Uhr
Gummi aus Nippes . Rundgang über das Clouth-Gelände durch eine (noch komplette) Fabrikstadt der 1950er.
Führung: Prof. Dr. Walter Buschmann
17.00 Uhr
HEIZWERK - Klanginstallation von teilchenzoo feat. JAZZMÄTES
18.00 Uhr
FATZER USW .- Modul 04, Der Geist der Stadt, Theaterperformance nach "Fatzer" von Bertolt Brecht von Carmen MacWilliams, Anna-Carolin Weber, Christof Breidenich und Artur Starosczyk mit Guido Suchsland als Fatzer und Tobias Kopka. Aufführung genehmigt vom Suhrkamp Verlag und dem Bertolt Brecht Archiv

©ast

Unterstützen Sie das Projekt HALLE ZEHN in 2011 und engagieren Sie sich mit einer Spende für die Ausstellungen und das Programm
der HALLE ZEHN

Konto Nr. 765518461
BLZ 44010046
Zweck : Spende Halle Zehn in 2011

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Samstag, 17.09.2011 20.30
ReiheM Ensemble Garage


Programm:
Brigitta Muntendorf
Yes, Master (2011) für vier Darsteller und Zuspiel
Niklas Seidel
Aktionen
Lisa Streich
Näcken (2008) für Violine und Elektronik
Niklas Seidel
Aktionen
Rodrigo López Klingenfuss
Miocario (2011) für Ensemble, zwei Turntable-Spieler und eine Sängerin [UA]
Niklas Seidel
Aktionen
Matthias Strassmüller
Die Zeit ist heilig (2011) [UA] für Pos, Vla und Schlagwerk
Alvin Lucier
Heavier than Air (1999) für 6 Musiker und Luftballons


Mit dem Konzert Heavier than Air in der reihe M unterwandert das Ensemble Garage zusammen mit fünf KomponistenInnen die Schwerkraft einer Sparte namens Neuer Musik. Rodrigo López Klingenfuss, Brigitta Muntendorf, Niklas Seidl, Matthias Strassmüller und Lisa Streich präsentieren u.a. Uraufführungen, die sich schwerelos über die verschiedenen Sparten hinwegsetzen, ganz gleich ob durch mediale Extensions oder durch den Einbezug theatralischer und außermusikalischer Elemente und stilistischer Gradwanderungen. Der Titel des Konzerts stammt von Alvin Lucies gleichnamigen Stück, bei dem die Musiker durch CO2 gefüllte Luftballons Klang fokussieren. Performances, Bildende Kunst, Elektronik und DJs sind weitere Säulen einer Gesamtinszenierung, die durch verschiedene Spielorte den ganzen Raum der Halle Zehn miteinbeziehen